BM319291 – Bilder einer Ausstellung


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Bilder einer Ausstellung Bearbeitet für Orgel und Trompete

Joachim Enders (Orgel), Manfred Bockschweiger (Trompete)

Eine ideale Verbindung: Die Trompete als angestammtes privilegiertes Instrument der Könige und Fürsten, die Orgel dagegen, die Königin der Instrumente, waltete Ihres Amtes in den Kirchen und diente und dient noch heute zur Ausgestaltung der kirchlichen Liturgie. Nichts liegt also näher, als diese Instrumente zum strahlenden Spiel zusammenzuführen. Der Komponist Ferruccio Busoni bezeichnete Bearbeitungen als eine Anpassung fremder Ideen an die Persönlichkeit des Vortragenden und nannte als großes und ehrwürdiges Vorbild Johann Sebastian Bach: Von ihm lernte ich die Wahrheit erkennen, dass eine gute, große universelle Musik dieselbe bleibt, durch welches Mittel sie auch ertönen mag. Wohlan! (Auszug aus dem Booklet)

Es ist daher durchaus verständlich, Bilder einer Ausstellung, die Mussorgsky für Klavier komponierte, auch für Orgel und Trompete zu bearbeiten. Er bekam die Anregung zu der Komposition anlässlich der Gedächtnisausstellung von Aquarellen, Zeichnungen, Skizzen, Architektur- und Kostümentwürfen des Malers und Freundes Viktor Hartmann. Mussorgsky schrieb seine Werke überwiegend nur für Klavier, eine großartige Gelegenheit für zahlreiche Komponisten, die Musik für andere Instrumente umzuschreiben. Die wohl berühmteste Bearbeitung der Bilder einer Ausstellung ist die Orchesterfassung von Maurice Ravel.

Die zwei kleinen Klavierstücke In der Nähe des Südufers der Krim und Gopak entstanden durch Anregungen aus der russischen bzw. ukrainischen Folklore. Pavane pour une infante défunte ist ein impressionistisches Klavierstück Maurice Ravels. Die Komposition entstand 1899 während seines Studiums in Paris und ist damit eines seiner Frühwerke. Rachmaninows Vocalise Op.34 Nr.14 wurde in der Fassung für hohe Singstimme und Klavier 1915 in Moskau uraufgeführt. Den Erfolg verdankt diese Musik vor allen Dingen den unterschiedlich- sten Bearbeitungen. Joachim Enders erwarb an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Freiburg Abschlüsse als Musikpädagoge, Diplommusiker und als Konzertpianist. Seine Vielseitigkeit beweist er als Solist, in kammermusikalischen Werken und Konzerten als Organist, Cembalist und Pianist. Manfred Bockschweiger studierte Trompete mit Meisterklassenabschluss an der Musikhochschule München. Er ist 1. Trompeter am Staatstheater Darmstadt.

Best.-Nr.: BM319291

Auf dem Label ANTES sind bereits folgende Einspielungen mit den Künstlern erschienen:

BM319201 Virtuoso Capriccioso mit Joachim Enders und Manfred Bockschweiger

BM319200 C est ainsi mit M. Bockschweiger und Cornelia Jaronicki

BM319211 Feierlicher Dialog mit Joachim Enders und dem Ensemble DA s Blech

BM319268 Duettissimo à 3 mit Manfred Bockschweiger, Christina Bockschweiger und Andreas Boltz